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Das Gefährlichste auf der Welt, nur 5 Minuten Kontakt können tödlich sein
Das Gefährlichste auf der Welt, nur 5 Minuten Kontakt können tödlich sein
Dieses Objekt befindet sich in der Region Tschernobyl in der Ukraine und ist das Ergebnis eines der schrecklichsten Strahlungslecks der Geschichte. Dieses Objekt hat die Form eines riesigen Fußes und wird daher „Elefantenfuß“ genannt.
Die Daily Mail bezeichnet den „Elefantenfuß“ als „das gefährlichste Ding der Welt“, und zwar so sehr, dass allein der Anblick dieses Objekts zum Tod führen kann.
Wissenschaftler sagen voraus, dass der Mensch auch nach Hunderten von Jahren ohne Schutzausrüstung nicht in die Nähe des „Elefantenfußes“ kommen kann.
Wie ist der „Elefantenfuß“ entstanden?
Am 26. April 1986 ereignete sich im Reaktor 4 des ukrainischen Kernkraftwerks Tschernobyl ein Unfall, bei dem die Temperatur im Reaktorkern unkontrollierbar anstieg. Das eingepumpte Kühlmittel verdampfte sofort. Aufgrund des hohen Drucks explodierte der Reaktor schließlich und löste die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl aus. Als Rettungsteams eintrafen, um die Strahlung einzudämmen, entdeckten sie „das gefährlichste Objekt der Welt“.
Wissenschaftlern zufolge handelt es sich bei dem „gefährlichsten Objekt der Welt“ um eine komplexe Mischung mit extrem hoher radioaktiver Konzentration, die im Reaktor Nr. 4 beim Erhitzen entstand. Dabei schmolz der umgebende Stahl und Beton und es bildete sich „radioaktive Lava“. Beim Abkühlen härtete diese zu einem neuen Material namens Corium aus, dem „Elefantenfuß“.
Die Gefahr des „Elefantenfußes“
Im Jahr 1986 emittierte der „Elefantenfuß“ bis zu 10.000 Röntgenstrahlen pro Stunde (eine Einheit der Strahlungsmessung) – eine Dosis, die 1.000-mal höher ist als die Menge, die Krebs verursachen kann, was 4,5 Millionen Röntgenstrahlen entspricht, die der Mensch heute noch bei Röntgenuntersuchungen verwendet.
Bei 30 Sekunden langem Kontakt mit dieser Substanz verspürt man mindestens eine Woche lang Schwindel und Müdigkeit. Bei 2 Minuten Kontakt beginnen die Zellen zu bluten. Bei 4 Minuten Kontakt treten Erbrechen, Durchfall und Fieber auf. Schon nach 5 Minuten ist der betroffenen Person kaum noch zu helfen, und sie stirbt innerhalb von 2 Tagen.
Auch das aufgenommene Bild des „Elefantenfußes“ war durch die übermäßige Strahlung beeinträchtigt.
Artur Korneyev, stellvertretender Direktor des Shelter Object-Projekts, hatte am meisten Kontakt mit Elefantenfüßen. Er war ein erfahrener Experte und trug beim Umgang mit ihnen strenge Schutzkleidung. Ein 2021 veröffentlichter Artikel enthüllte, dass Artur noch lebte – in der Ukraine.
Nach fast vier Jahrzehnten kühlt der „Elefantenfuß“ allmählich ab, doch Wissenschaftler warnen immer noch vor der Gefahr, die von diesem Objekt ausgeht.
Um den Strahlungsaustritt nach außen zu begrenzen, wurde 2016 über dem „Elefantenfuß“ eine Beton- und Stahlkonstruktion namens „Safe Prison“ errichtet. Da Corium in der Geschichte nur fünfmal vorkam, ist es sehr selten. Daher ist nicht sicher, wie sich der „Elefantenfuß“ in Zukunft verändern wird.