Was ist El Niño? Entstehung und mögliche Auswirkungen einfach erklärt
Was ist El Niño? Erfahren Sie, wie das Klimaphänomen entsteht, welche Folgen möglich sind und warum es Deutschlands Wetter nicht allein bestimmt.
So funktioniert die Selbstbedienungskasse: Scannen Sie jeden Artikel, kontrollieren Sie die Einkaufsliste auf dem Bildschirm, legen Sie die Ware wie angezeigt ab und wählen Sie anschließend eine angebotene Zahlungsart. Erst wenn die Zahlung bestätigt ist, nehmen Sie Ihre Einkäufe und gegebenenfalls den Kassenbon mit. Wenn ein Artikel nicht erkannt wird oder die Kasse eine Prüfung verlangt, hilft das Personal – Sie müssen keine Einstellung umgehen.
Selbstbedienungskassen, auch SB-Kassen oder Self-Checkout-Kassen genannt, finden sich in immer mehr Geschäften in Deutschland. Die konkrete Bedienoberfläche hängt allerdings vom Händler und vom Standort ab. Die folgende Anleitung erklärt den üblichen Ablauf und zeigt, wann Sie auf die Hinweise am jeweiligen Gerät achten sollten.
Diese Abfolge entspricht im Kern auch der offiziellen Anleitung zu Lidls Scan&Go-Kassen. Das ist ein Praxisbeispiel, keine Aussage darüber, dass alle SB-Kassen dieselben Menüs oder Funktionen haben.
Bei verpackter Ware genügt meist der aufgedruckte Barcode. Bei loser Ware gibt es dagegen mehrere Verfahren. Einige Märkte lassen Obst oder Gemüse zunächst an einer separaten Waage wiegen und drucken einen Barcode-Aufkleber aus. Andere Kassen ermöglichen die Auswahl über eine Produktliste oder Bilder und wiegen direkt am Gerät. Bei Stückware kann ein Code am Preisschild vorgesehen sein.
Beispiel: Sie kaufen drei lose Äpfel. Zeigt der Markt eine Waage mit Etikettendruck an, wiegen Sie die Äpfel dort, nehmen den Aufkleber mit und scannen ihn. Hat die SB-Kasse eine eigene Obst-und-Gemüse-Auswahl, wählen Sie die passende Sorte und folgen der Wiegeanweisung. Schätzen Sie das Gewicht nicht selbst und wählen Sie keine ähnlich aussehende Sorte als Ersatz.
Für Backwaren ohne Verpackung gibt es je nach System Tasten, Artikellisten oder Codes am Regal. Bei REWE Scan&Go nennt der Händler beispielsweise Barcodes an Preisschildern und Wiegeetiketten als Erfassungswege. Nutzen Sie deshalb immer die für Ihren Markt ausgeschilderte Methode.
Das hängt von der einzelnen Kasse ab. Üblich sind Debit- oder Kreditkarte sowie kontaktloses Bezahlen mit Smartphone oder Smartwatch. Bei manchen Geräten ist auch Bargeld möglich. Lidl führt bei seinen Scan&Go-Kassen ausdrücklich Kartenzahlung, mobile Zahlungen und Bargeld je nach Standort auf. REWE erklärt für bestimmte Express-Kassen, dass überwiegend bargeldlos gezahlt wird und nur wenige Standorte Bargeld annehmen.
Die Bundesbank berichtete im Juni 2026 zudem, dass Bargeld im Einzelhandel gerade an Selbstbedienungskassen seltener akzeptiert wird. Verlassen Sie sich daher nicht darauf, an jedem Terminal Münzen oder Scheine einwerfen zu können. Wer bar zahlen möchte, achtet vor dem Scannen auf die Kennzeichnung oder wählt eine entsprechend ausgestattete Kasse.
Bei der Kartenzahlung halten Sie die unterstützte Karte oder Ihr NFC-fähiges Gerät an das Terminal oder stecken die Karte ein, wenn das Gerät dazu auffordert. Eine PIN-Eingabe kann erforderlich sein. Wichtig: Ein kurzer Signalton am Kartenleser allein ist noch keine sichere Abschlussbestätigung. Warten Sie auf die Meldung der Kasse, dass der Einkauf bezahlt ist.
Scannen Sie einen Pfandbon im vorgesehenen Schritt vor der Zahlung. Bei Lidl kann ein Pfandbon an der Scan&Go-Kasse eingescannt werden; auch REWE beschreibt das Scannen des Pfandbon-Barcodes bei Scan&Go. Ist der Pfandwert höher als Ihr Einkaufsbetrag, kann eine Auszahlung am Selbstbedienungsterminal eingeschränkt sein. Fragen Sie das Personal, bevor Sie den Einkauf abschließen.
Coupons müssen gegebenenfalls zuerst in der Händler-App aktiviert und vor Zahlungsabschluss erfasst werden. REWE erläutert für seine App-Coupons, dass der entsprechende Code rechtzeitig vor dem Bezahlen am Kundenscanner eingelesen werden soll. Sehen Sie nach dem Scan nach, ob die Bedingungen des Rabatts erfüllt sind und der angezeigte Gesamtbetrag plausibel ist.
Eine SB-Kasse ersetzt nicht die notwendige Altersprüfung. Bei Alkohol oder Tabak kann der Bezahlvorgang deshalb angehalten werden, bis ein Mitarbeiter die Freigabe erteilt. Halten Sie bei Bedarf ein amtliches Ausweisdokument bereit und warten Sie auf die Bestätigung. Diesen Ablauf beschreiben unter anderem Lidl und REWE für ihre jeweiligen Systeme.
| Problem | Was Sie jetzt tun können |
|---|---|
| Barcode wird nicht gelesen | Strichcode glätten, anders ausrichten und erneut über das Lesefeld führen. Wenn vorhanden, die zulässige manuelle Artikelnummer-Eingabe verwenden; andernfalls Hilfe rufen. |
| Artikel steht doppelt auf der Liste | Vor der Zahlung die Korrektur- oder Stornofunktion verwenden, falls freigeschaltet. Ist sie gesperrt, das Personal um Korrektur bitten. |
| Hinweis zur Ablage oder zum Gewicht | Prüfen, ob der zuletzt gescannte Artikel im richtigen Packbereich liegt. Taschen und ungescannte Ware nicht eigenmächtig auf die Kontrollfläche legen. |
| Obst, Gemüse oder Backware fehlt in der Auswahl | Die passende Artikelauswahl oder das Wiegeetikett suchen. Nicht ersatzweise einen anderen Artikel auswählen; Mitarbeitende fragen. |
| Rabatt oder Pfandbetrag fehlt | Prüfen, ob der Code erfasst wurde und die Aktionsbedingungen erfüllt sind. Noch vor dem Zahlen eine Klärung verlangen. |
| Altersfreigabe oder Stichprobe wird verlangt | Am Gerät bleiben und auf das zuständige Personal warten. Stichprobenkontrollen sind bei entsprechenden Händlersystemen vorgesehen. |
| Kartenzahlung bleibt unklar oder schlägt fehl | Nicht mehrfach unkontrolliert bezahlen. Auf die Kassenanzeige schauen, Mitarbeitende ansprechen und gegebenenfalls die Kartenumsätze prüfen. |
Lidl beschreibt in seiner Händlerhilfe ausdrücklich die Möglichkeit zur Korrektur von Fehlscans sowie den Hilfeknopf für Probleme. Ob Sie einen Artikel selbst entfernen dürfen, hängt vom jeweiligen System ab.
Fällt Ihnen der Fehler noch vor dem Bezahlen auf, scannen Sie den fehlenden Artikel nach oder lassen Sie ihn vom Personal hinzufügen. Ist die Bezahlung bereits abgeschlossen, sprechen Sie sofort eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter an und klären Sie, wie die Ware nachträglich bezahlt wird. Gehen Sie nicht einfach mit einer unbezahlten Ware weiter.
Bei Scan&Go-Systemen kann es auch zu Stichproben kommen. REWE erläutert in seinen Nutzungsbedingungen, dass dabei einzelne Artikel oder der gesamte Warenkorb geprüft werden können. Ein Fehlscan ist zunächst ein Sachverhalt, der aufgeklärt werden muss; aus einer technischen Fehlermeldung lässt sich nicht automatisch eine strafrechtliche Bewertung ableiten. Bei einer Auseinandersetzung ist entscheidend, was tatsächlich geschehen ist.
Wenn auf dem Display ein anderer Preis als am Regal erscheint, prüfen Sie zuerst Sorte, Packungsgröße und etwaige Rabattbedingungen. Bitten Sie anschließend vor dem Bezahlen um Klärung. Ein Preis am Regal führt nicht automatisch dazu, dass Sie die Ware zum ausgezeichneten Preis verlangen können. Die Verbraucherzentrale erläutert, dass der Kaufvertrag grundsätzlich erst an der Kasse zustande kommt. Sie müssen einen Artikel zu einem abweichenden Kassenpreis nicht kaufen.
Haben Sie den Fehler erst nach dem Bezahlen bemerkt, gehen Sie mit dem Kassenbon möglichst direkt zur Information oder zum Kassenpersonal. Halten Sie das betroffene Produkt und gegebenenfalls ein Foto der Regalpreisauszeichnung bereit. Das erleichtert die Prüfung, garantiert aber nicht automatisch eine bestimmte Preiskorrektur.
Bei einer gewöhnlichen Selbstbedienungskasse scannen Sie die Waren erst am Terminal. Bei Scan&Go erfassen Sie die Artikel oft schon während des Einkaufs über eine Händler-App oder einen bereitgestellten Handscanner; zum Schluss übertragen Sie den Warenkorb an eine geeignete Kasse und bezahlen. So funktioniert beispielsweise REWE Scan&Go. Lidl beschreibt ebenfalls sowohl das Erfassen direkt am Terminal als auch das appgestützte Scannen in ausgewählten Filialen.
Das bedeutet nicht, dass jedes Geschäft beide Varianten anbietet. Ein Smartphone oder eine Anmeldung ist für eine normale SB-Kasse in der Regel nicht nötig; beim appbasierten Scannen gelten die Anforderungen des jeweiligen Händlers. Wenn Sie nur schnell wenige Produkte kaufen möchten, kann das herkömmliche Terminal die einfachere Wahl sein.
Nein, nicht grundsätzlich. Allerdings akzeptieren viele Terminals nur bargeldlose Zahlungen. Prüfen Sie die Symbole an der Kasse oder fragen Sie nach einem Terminal mit Bargeldannahme.
Manchmal ja. Einige Kassen bieten eine direkte Korrekturfunktion, andere verlangen eine Freigabe durch das Personal. Löschen Sie nicht wahllos Einträge, sondern kontrollieren Sie danach die verbleibenden Mengen.
Das hängt vom Markt ab. In bestimmten Geschäften wird der Bon zum Öffnen der Ausgangsschranke benötigt. REWE weist bei seinen Pick&Go-Express-Kassen ausdrücklich darauf hin. Nehmen Sie den Bon vorsichtshalber mit, auch um mögliche Preisfehler klären zu können.
Solange noch keine Zahlung abgeschlossen wurde, können Mitarbeitende normalerweise helfen, den Vorgang abzubrechen oder zu korrigieren. Nach erfolgter Zahlung geht es dagegen um eine Rückgabe oder Erstattung nach den geltenden Bedingungen. Lassen Sie die Ware bei einem Abbruch nicht unbezahlt mitgehen.
Fazit: Die Selbstbedienungskasse ist vor allem dann unkompliziert, wenn Sie jede Scanbestätigung prüfen und bei Unklarheiten vor dem Bezahlen Hilfe holen. Entscheidend sind die Angaben am konkreten Gerät: Nicht jede Kasse akzeptiert Bargeld, nicht jede korrigiert Fehlscans selbstständig und nicht jedes Geschäft verwendet dieselbe Lösung für Wiegeartikel, Coupons oder Pfand.
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