Anne Menden und GZSZ: Ihre Rolle und Rückkehr 2026
Anne Menden spielt seit 2004 Emily bei GZSZ. Was ihre Rolle ausmacht und wie sie nach der Babypause 2026 in die Serie zurückkehrte.
Informationsstand: 6. November 2026, 10:21 Uhr Mitteleuropäische Zeit (MEZ, UTC+01:00); 09:21 UTC.
Wenn eine Starkregenwarnung für Ihren Ort eingeht, zählt zuerst die Sicherheit von Menschen. Gehen Sie nicht in einen überfluteten Keller, betreten Sie keine Räume mit stehendem Wasser und fahren oder laufen Sie nicht durch überflutete Straßen. Wasser kann schneller steigen, als es von außen wirkt. Gehen Sie rechtzeitig in ein höher gelegenes Stockwerk und folgen Sie den Anweisungen Ihrer örtlichen Behörden.
Starkregen kann auch fern von Flüssen zu plötzlich überfluteten Straßen, Unterführungen, Garagen und Kellern führen: Kanalisation und Boden können große Wassermengen oft nicht schnell genug aufnehmen. Dieser Ratgeber konzentriert sich auf konkrete Schutzschritte vor, während und nach einer Warnung. Für eine akute Lage gelten immer die aktuellen Hinweise der zuständigen Einsatzkräfte und Behörden.

Sturzfluten können sich auf Straßen und Grundstücken bilden, wenn Regenwasser nicht versickert oder über die Kanalisation abfließt. Besonders gefährdet sind tiefer liegende Hauseingänge, Keller, Souterrainwohnungen, Tiefgaragen, Unterführungen und Mulden. Auch an einem Hang kann Wasser auf ein Gebäude zufließen. Die Gefahr besteht nicht nur in der Nähe eines Bachs oder Flusses.
Das Wasser kann außerdem Abwasser, Schlamm, Heizöl oder andere Schadstoffe mitführen. Unsichtbare Gefahren entstehen durch Stromleitungen, überflutete Elektrogeräte und unterspülte Wege. Die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zu Starkregen betonen, dass solche Überflutungen überall in Deutschland auftreten können. Eine örtliche Warnung ist daher auch dann ernst zu nehmen, wenn das Haus nicht an einem Gewässer liegt.
Prüfen Sie in der Meldung, welche Gemeinde oder welcher Landkreis betroffen ist, für welchen Zeitraum die Warnung gilt und welche Verhaltenshinweise die Behörde nennt. Amtliche Warnungen und ihre örtliche Verteilung veröffentlicht der Deutsche Wetterdienst (DWD); die Warn-App NINA bündelt DWD-Wetterwarnungen und Hochwasserinformationen der Länder. In NINA müssen Sie die gewünschten Orte oder Gebiete abonnieren oder die Standortfunktion einschalten. Für das vollständige Spektrum der Wetterwarnungen verweist das BBK auf die WarnWetter-App des DWD. Schalten Sie Mitteilungen nicht stumm und prüfen Sie, ob der Akku geladen ist.
Wenn noch Zeit ist und es draußen sicher ist, schließen Sie Fenster und Außentüren, kontrollieren Sie Dachrinnen und Abläufe und bringen Sie lose Gegenstände von Balkon und Terrasse ins Haus. Sichern Sie Kellerfenster und tiefe Eingänge nur, solange Sie dafür nicht in Gewitter, fließendes Wasser oder einen bereits überfluteten Bereich gehen müssen. Stellen Sie Wertgegenstände, Elektrogeräte und wichtige Unterlagen aus gefährdeten Räumen höher. Lagern Sie Farben, Kraftstoffe, Reinigungsmittel und andere gefährliche Stoffe so, dass austretendes Wasser sie nicht erreichen kann.
Packen Sie eine kleine Tasche mit persönlichen Medikamenten, Trinkwasser, warmer Kleidung, Taschenlampe, geladenem Mobiltelefon und wichtigen Dokumenten. Ein wasserdicht verpackter Dokumentensatz erleichtert es, falls Sie das Haus verlassen müssen. Das BBK führt eine Checkliste für Notgepäck und Dokumentenmappe. Vereinbaren Sie mit Angehörigen, wie Sie sich erreichen, und überlegen Sie, wer ältere, kranke oder mobilitätseingeschränkte Nachbarn unterstützen kann. Helfen Sie nur, wenn Sie sich dabei nicht selbst gefährden.
Bleiben Sie, sofern keine Evakuierung angeordnet wird, in einem sicheren höher gelegenen Bereich des Gebäudes. Betreten Sie keinen Keller und keine Tiefgarage. In einem gefluteten Keller kann der Wasserdruck eine Tür blockieren; zudem droht ein tödlicher Stromschlag. Gehen Sie auch nicht in Räume, in denen bereits Wasser steht, um Gegenstände zu holen oder eine Sicherung zu erreichen.
Schalten Sie Strom für gefährdete Gebäudeteile nur ab, wenn Sie den Sicherungskasten über einen trockenen, sicheren Weg erreichen können. Steht Wasser auf dem Weg oder im Raum, bleiben Sie draußen und verständigen Sie Fachkräfte. Berühren Sie keine nassen Elektrogeräte oder herunterhängenden Leitungen. Folgen Sie einer Evakuierungsanordnung unverzüglich und nutzen Sie die von den Behörden genannte Route; nehmen Sie keinen Aufzug, wenn ein Stromausfall oder Wasser im Gebäude droht.
Meiden Sie Unterführungen, Tiefgaragen, Bäche und Straßen mit fließendem oder stehendem Wasser. Wassertiefe und Untergrund sind oft nicht zu erkennen; auch ein scheinbar flacher Bereich kann Menschen mitreißen oder ein Fahrzeug zum Stehen bringen. Fahren Sie nicht durch überflutete Straßen und beachten Sie Straßensperren. Ein Auto sollte nur vor dem Eintreffen des Wassers und nur gefahrlos aus einer gefährdeten Garage gebracht werden. Bei akuter Gefahr für Menschen wählen Sie in Deutschland den Notruf 112.
Die Verhaltenstipps des Landes Niedersachsen raten ebenfalls dazu, höher gelegene Bereiche aufzusuchen, Keller und Tiefgaragen zu meiden und nicht durch überflutete Bereiche zu gehen oder zu fahren. Hinweise und Absperrungen von Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz haben Vorrang vor allgemeinen Ratschlägen.
Prüfen Sie, ob Wasser vom Gelände, der Straße, einem Hang oder einem Lichtschacht in Richtung Haus laufen kann. Halten Sie Dachrinnen und Außenabläufe frei. Lagern Sie wichtige Dinge nicht auf dem Kellerboden und befestigen Sie Heizöltanks, wo das erforderlich ist. Fragen Sie Ihre Kommune nach einer Starkregengefahrenkarte; solche Karten zeigen mögliche Fließwege und Senken und helfen, Schwachstellen am Grundstück zu erkennen.
Rückstau aus der Kanalisation kann Abwasser über Bodenabläufe, Toiletten oder Waschbecken in tiefer liegende Räume drücken. Lassen Sie von einem Sanitärfachbetrieb prüfen, welche Rückstausicherung für Ihr Gebäude nötig ist und ob sie regelmäßig gewartet werden muss. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass Räume unterhalb der Rückstauebene besonders gefährdet sind und bei genutzten Wohnräumen eine Hebeanlage erforderlich sein kann. Welche Lösung passt, hängt vom Gebäude und den örtlichen Vorgaben ab.
Prüfen Sie außerdem Ihre Wohngebäude- und Hausratversicherung: Schäden durch Überschwemmung und Rückstau sind nicht automatisch in jedem Vertrag enthalten. Fragen Sie den Versicherer konkret nach Elementarschäden, Rückstau, Ausschlüssen und Wartungsnachweisen. Eine bauliche Sicherung senkt Risiken, kann Schäden aber nicht sicher ausschließen.
Betreten Sie überflutete Räume erst, wenn die Behörden oder Fachkräfte den Bereich freigegeben haben. Lassen Sie elektrische Anlagen, Heizungen und Heizöltanks vor der Wiederinbetriebnahme prüfen. Wenn Öl, Chemikalien oder andere Schadstoffe ins Wasser gelangt sein könnten, berühren Sie das Wasser nicht und informieren Sie die Feuerwehr. Trocknen Sie betroffene Räume fachgerecht, um Folgeschäden und Schimmel zu begrenzen.
Fotografieren Sie Schäden, bevor Sie aufräumen, soweit dies gefahrlos möglich ist. Melden Sie den Schaden zeitnah Ihrer Versicherung und befolgen Sie deren Hinweise zur Dokumentation und Reparatur. Das BBK empfiehlt außerdem, erkannte Schwachstellen am Gebäude anschließend zu beseitigen, denn lokaler Starkregen kann wiederkehren.
Nein. Betreten Sie keinen Keller, wenn Überflutung droht oder Wasser eingedrungen ist. Bringen Sie sich in höher gelegenen Bereichen in Sicherheit.
Nutzen Sie die WarnWetter-App des DWD für Wetterwarnungen und NINA für Bevölkerungsschutz- und Hochwasserinformationen. Abonnieren Sie in NINA die Orte, für die Sie Warnungen erhalten möchten.
Nein. Fahren Sie nicht durch Wasser und umgehen Sie Sperrungen nicht. Tiefe und Strömung können täuschen; nutzen Sie eine sichere Ausweichroute und folgen Sie den örtlichen Anweisungen.
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