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Musik-Charts Deutschland ab 19. Oktober 2026: Top 40 und Trends
Musik-Charts Deutschland ab 19. Oktober 2026: Top 40 und Trends
Die wichtigste Veränderung der Musik-Charts Deutschland für den redaktionellen Zeitraum ab Montag, 19. Oktober 2026: Tate McRae springt mit „Housewife“ direkt auf Platz 1. Taylor Swift verliert mit „Patient Zero“ die Spitze und steht nun auf Rang 3; Shakira und Burna Boy bleiben mit „Dai dai“ auf Platz 2.
Die aktuelle offizielle Ausgabe wurde am 23. Oktober 2026 veröffentlicht und gilt vom 23. bis 29. Oktober 2026. Die redaktionelle Woche ab dem 19. Oktober beginnt früher als die veröffentlichte Chartwoche. Die folgende Liste zeigt deshalb die offizielle Ausgabe, die in diesen Zeitraum fällt, statt eine nicht veröffentlichte Tabelle für den 19. Oktober vorzutäuschen.
Eine Hörerin entdeckt Musik über das Smartphone, während Schallplatten und Plattenspieler danebenliegen.
Die Top 40 der offiziellen deutschen Single-Charts
Die Rangliste unten übernimmt die Plätze 1 bis 40 aus den offiziellen Top 100. „Vorwoche“ bezeichnet den Rang in der Ausgabe vom 16. bis 22. Oktober. Ein Pfeil nach oben steht für einen besseren Rang, ein Pfeil nach unten für einen niedrigeren Rang; „Neu“ bedeutet, dass der Titel in der Vorwochenausgabe nicht gelistet war. Die Veränderungen beschreiben Plätze, nicht prozentuale Streaming- oder Verkaufszuwächse. Aktuelle offizielle Single-Charts, 23.–29. Oktober 2026 · Vorwochen-Ausgabe, 16.–22. Oktober 2026.
Rang
Titel und Interpret
Vorwoche
Bewegung
1
Tate McRae – „Housewife“
—
Neu
2
Shakira x Burna Boy – „Dai dai“
2
→ 0
3
Taylor Swift – „Patient Zero“
1
↓ 2
4
Temper City – „Self Aware“
3
↓ 1
5
Adéla – „Ain't In LA“
7
↑ 2
6
DJ Goja – „Mi chico“
5
↓ 1
7
Hugel, Imael Angel & Ultra Naté – „Movin' To The Sun“
4
↓ 3
8
The Killers – „Mr. Brightside“
6
↓ 2
9
Olivia Rodrigo & Chappell Roan – „Expectations“
—
Neu
10
Ski Aggu & Ericson – „Verschwommen“
10
→ 0
11
Helene Fischer – „Warum“
—
Neu
12
Katseye – „Animal“
14
↑ 2
13
Symba – „Mama (Remix)“
—
Neu
14
Sido – „Issa“
9
↓ 5
15
Zara Larsson – „Lush Life“
16
↑ 1
16
Alex Warren – „Ordinary“
12
↓ 4
17
Ashe – „Stop The Wedding!“
27
↑ 10
18
Wir sind Helden – „Von hier an blind“
8
↓ 10
19
Tame Impala – „Dracula“
21
↑ 2
20
Justin Bieber feat. Nicki Minaj – „Beauty And A Beat“
17
↓ 3
21
Katy Perry – „The One That Got Away“
19
↓ 2
22
Summer Cem & Shirin David – „Mo' Money, Mo' Haters“
11
↓ 11
23
Bebe Rexha / Faithless – „New Religion“
18
↓ 5
24
Hardwick – „7 Mann“
15
↓ 9
25
Adéla – „Nicole Kidman“
20
↓ 5
26
Taylor Swift – „The Fate Of Ophelia“
22
↓ 4
27
P!nk feat. Nate Ruess – „Just Give Me A Reason“
29
↑ 2
28
Karol G, Judeline & Rusowsky – „Bby Wow“
39
↑ 11
29
Teddy Swims – „Mr. Know It All“
26
↓ 3
30
The Neighbourhood – „Sweater Weather“
23
↓ 7
31
Huntr/X / Ejae / Audrey Nuna / Rei Ami / KPop Demon Hunters Cast – „Golden“
37
↑ 6
32
Summer Cem & Billa Joe – „Killy“
24
↓ 8
33
Dua Lipa – „Training Season“
28
↓ 5
34
Gener8ion & Yung Lean – „Storm II“
34
→ 0
35
Makko / The Chainsmokers – „Inundauswendig“
32
↓ 3
36
Michael Jackson – „Billie Jean“
36
→ 0
37
Raye – „Where Is My Husband!“
38
↑ 1
38
Ravyn Lenae – „Love Me Not“
30
↓ 8
39
Tame Impala – „Loser“
33
↓ 6
40
Depeche Mode – „Enjoy The Silence“
44
↑ 4
Was sich gegenüber der Vorwoche verändert hat
Der Wechsel an der Spitze ist der größte Einschnitt im oberen Tabellenbereich: Taylor Swifts „Patient Zero“ hatte die vorangegangene Ausgabe angeführt, rutscht nun von Rang 1 auf Rang 3. „Dai dai“ hält Platz 2. Tate McRae erreicht mit „Housewife“ beim ersten Chartauftritt gleich die Spitze. Die ersten vier Plätze bilden damit eine Mischung aus Neueinstieg und bewährten Titeln: Neben McRae bleiben Shakira und Burna Boy sowie Temper City in den Top 4; Temper City fällt nur von Platz 3 auf 4.
Vier Titel sind neu in den Top 40: „Housewife“ auf Platz 1, „Expectations“ von Olivia Rodrigo und Chappell Roan auf 9, Helene Fischers „Warum“ auf 11 und Symbas „Mama (Remix)“ auf 13. Alle vier stehen in dieser Ausgabe erstmals in der Wertung. Für eine schnelle Orientierung ist besonders „Warum“ interessant: Helene Fischer setzt den Neustart direkt in der Top 15, während „Mama (Remix)“ und „Expectations“ ebenfalls deutlich vor der Top-40-Grenze einsteigen.
Die größten Aufsteiger
Der stärkste Sprung innerhalb der Top 40 gelingt „Bby Wow“ von Karol G, Judeline und Rusowsky: Der Titel steigt von 39 auf 28 und verbessert sich damit um elf Plätze. Ashe rückt mit „Stop The Wedding!“ von 27 auf 17 vor. „Golden“ aus dem Cast von KPop Demon Hunters klettert von 37 auf 31. Diese Bewegungen zeigen, welche bereits gelisteten Songs in dieser Woche an Rang gewinnen; sie belegen für sich allein weder eine bestimmte Zahl zusätzlicher Streams noch den Grund für den Anstieg.
Die stärksten Rückgänge
„Mo’ Money, Mo’ Haters“ von Summer Cem und Shirin David verliert elf Plätze und landet auf Rang 22. „Von hier an blind“ von Wir sind Helden fällt um zehn Plätze auf 18. Hardwicks „7 Mann“ gibt neun Plätze ab und steht auf 24. Solche Rückgänge sind im direkten Wochenvergleich auffällig, sagen aber nicht, dass ein Song aus den Charts verschwunden ist: Alle drei bleiben weiterhin in den Top 25.
Welche Trends in der Liste auffallen
Die Tabelle verbindet neue Pop- und Rap-Einstiege mit Titeln, die schon lange präsent sind. „Mr. Brightside“ von The Killers steht bei 105 Chartwochen, Zara Larssons „Lush Life“ bei 97 und „Billie Jean“ von Michael Jackson bei 77. „Sweater Weather“ von The Neighbourhood ist in Woche 100. Diese Laufzeiten machen deutlich, dass die Top 40 nicht nur die neueste Veröffentlichungswelle abbilden: Wiederkehrende Nutzung und Käufe halten ältere Songs ebenfalls in der Rangliste.
Gleichzeitig bleibt das obere Feld beweglich. Neben dem neuen Spitzenreiter steigen mehrere Songs stark, während Titel wie „Dai dai“ und „Verschwommen“ ihre Vorwochenplätze halten. Das ist ein hilfreicher Unterschied beim Lesen der Charts: Eine neue Nummer 1 weist auf einen klaren Wechsel an der Spitze hin, eine stabile Top-10-Platzierung dagegen auf Kontinuität. Die offizielle Tabelle nennt Rang, Chartwochen und bisherige Höchstposition, veröffentlicht aber keine einzelnen Streaming- oder Verkaufszahlen für jeden Song. Deshalb lässt sich aus den Platzierungen keine genaue Publikumsgröße ableiten.
Wie die deutschen Single-Charts ermittelt werden
Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbands Musikindustrie (BVMI) erstellt. Laut Systembeschreibung Version 6.3 vom 14. August 2026 bilden die wöchentlichen Top 100 den deutschen Markt anhand von Käufen und Musiknutzung ab. Für Single-Charts zählen physische Singles, qualifizierte Downloads sowie Premium- und werbefinanzierte Streams; Streams werden erst ab einer Hördauer von 31 Sekunden berücksichtigt. Auch Radio-Airplay fließt über Punkte aus den offiziellen Airplay-Charts in die Singlewertung ein.
Die Rangfolge ist damit keine reine Liste der meistgestreamten Titel. Verkäufe und Nutzung werden nach dem offiziellen Verfahren gewichtet, und Chartplätze zeigen nur das relative Ergebnis innerhalb der Woche. Die vorliegende Top-40-Tabelle ist ein redaktioneller Ausschnitt der Top 100, keine separate Top-40-Auswertung. Für den Zeitraum ab 19. Oktober 2026 lautet das zentrale Ergebnis: Tate McRae übernimmt die Spitze, Taylor Swift fällt auf Rang 3, und vier Neueinsteiger erreichen die Top 13.