Citroën 2CV Elektro: Was das 2CV Concept vom Pariser Autosalon wirklich verrät
Citroën zeigt das elektrische 2CV Concept in Paris. Fakten zu Größe, Zielpreis, Technik, Serienstart – und was bislang offenbleibt.
Im Oktober 2026 lohnt es sich in Berlin besonders, die Müllabfuhr nicht nach Gewohnheit zu planen. Der Grund ist weniger ein einzelner Feiertag als die Kombination aus zwei Faktoren: Der Tag der Deutschen Einheit fällt 2026 auf Samstag, den 3. Oktober, und die Berliner Stadtreinigung (BSR) weist zugleich darauf hin, dass ihre Tourenplanung regelmäßig im Oktober angepasst wird. Dadurch können sich Abfuhrtage an einzelnen Adressen ändern, ohne dass daraus ein einheitlicher Termin für ganz Berlin entsteht.
Für Bewohnerinnen und Bewohner ist deshalb ein Ergebnis entscheidend: Nicht „welcher Tag gilt in Berlin?“, sondern „welcher Termin gilt für meine konkrete Adresse und meine konkrete Abfallart?“. Genau dafür ist der adressgenaue BSR-Abfuhrkalender gedacht. Die folgenden Schritte zeigen, wie man die richtige Information findet, woran man erkennt, dass sie belastbar ist, und was bei ausgebliebener Leerung, zusätzlichem Abfall, Gartenabfällen oder Sperrmüll sinnvoll ist.

Der offizielle Berliner Feiertagskalender führt den Tag der Deutschen Einheit am Samstag, 3. Oktober 2026, als gesetzlichen Feiertag auf. Auf der aktuell veröffentlichten BSR-Seite zu Feiertagsregelungen ist für Oktober 2026 keine eigene Verschiebungstabelle ausgewiesen. Das ist wichtig, darf aber nicht als pauschale Zusage verstanden werden, dass jede einzelne Tour im Oktober unverändert bleibt.
Die BSR selbst schreibt im adressgenauen Abfuhrkalender, dass Feiertagsregelungen sich kurzfristig ändern können. Außerdem wird die Tourenplanung zweimal im Jahr angepasst, ausdrücklich im April und im Oktober. Dabei können sich Abfuhrtage verschieben. Die verlässlichste Vorgehensweise ist deshalb, den persönlichen Kalender unmittelbar vor dem betreffenden Termin erneut zu prüfen.
Wenn diese Punkte erfüllt sind, ist die Wahrscheinlichkeit deutlich geringer, dass eine Touränderung oder eine adressbezogene Besonderheit übersehen wird.
Im BSR-Abfuhrkalender werden für private Haushalte und öffentliche Einrichtungen die Termine für Restabfall, Biogut und – in den von der BSR bedienten Gebieten – Wertstoffe adressgenau angezeigt. Nach Eingabe von Straße und Hausnummer sind Feiertagsänderungen in der Ergebnisliste bereits berücksichtigt. Die Termine können außerdem als PDF oder Kalenderdatei gespeichert werden.
Wenn unter einer Adresse nicht alle erwarteten Tonnen erscheinen, nennt die BSR einen typischen Grund: Der Müllstandplatz kann bei der Hausverwaltung unter einer anderen Adresse, etwa der Nachbaradresse, registriert sein. In diesem Fall sollte man zunächst eine benachbarte Hausnummer testen oder die Hausverwaltung nach der registrierten Standplatzadresse fragen.
Bei der Wertstofftonne kommt hinzu, dass nicht überall derselbe Entsorger zuständig ist. Die BSR sammelt Wertstoffe nur in bestimmten Berliner Gebieten; in anderen Stadtteilen ist ALBA zuständig. Deshalb kann eine vermeintlich „fehlende“ Wertstoffabfuhr im BSR-Kalender schlicht bedeuten, dass der Termin bei einem anderen Entsorger geführt wird. Die BSR erklärt die Gebietsaufteilung direkt auf der Abfuhrkalender-Seite.
Auch hier ist eine pauschale Berliner Abfuhrliste keine gute Lösung. Die blaue Papiertonne kann von unterschiedlichen Unternehmen bedient werden. Auf ihrer Papier-Seite nennt die BSR beispielsweise ihre Tochtergesellschaft Berlin Recycling als möglichen Anbieter. Der Leerungsrhythmus hängt außerdem von Behälter und Vertrag ab. Bewohner sollten deshalb auf den Aufkleber am Behälter, die Angaben der Hausverwaltung oder den Kalender des konkret beauftragten Unternehmens achten.
Altglas wird in Berlin in der Regel über öffentliche Glascontainer gesammelt und hat deshalb meist keinen individuellen Haustür-Abfuhrtermin. Wer zusätzlichen Glasabfall hat, sollte die vorgesehenen Container nutzen und die örtlichen Einwurfzeiten beachten.
Zuerst sollte geprüft werden, ob der im Kalender angezeigte Termin wirklich bereits verstrichen ist und ob es sich um den richtigen Entsorger handelt. Außerdem muss der Zugang zum Behälter möglich gewesen sein. Ist die BSR zuständig und blieb eine planmäßige Leerung dennoch aus, sollte der Fall über das BSR-Service-Center oder das Kontaktformular gemeldet werden. Die BSR nennt dafür auf ihren Serviceseiten die Telefonnummer 030 7592-4900.
Bei einer Wertstofftonne außerhalb des BSR-Gebiets oder bei einer Papiertonne eines anderen Anbieters ist dagegen der jeweilige Entsorger der richtige Ansprechpartner. Abfall daneben zu stellen ist keine verlässliche Ersatzlösung und kann je nach Abfallart unzulässig sein.
Wenn wiederholt dieselbe Tonne betroffen ist, der Kalender die Abfallart nicht zeigt oder der tatsächliche Standplatz unter einer anderen Adresse geführt wird, reicht es nicht, nur den nächsten Termin abzuwarten. Dann sollte die Hausverwaltung beziehungsweise der zuständige Entsorger klären, welche Adresse, welches Behälterkonto und welcher Dienstleister für den Standort hinterlegt sind.
Für viele haushaltsübliche Abfälle sind die 14 BSR-Recyclinghöfe die wichtigste Ausweichmöglichkeit. Dort gelten je nach Stoffart Annahmebedingungen und Mengenbegrenzungen; die BSR verweist bei größeren Mengen auf gesonderte Anlagen und gebührenpflichtige Annahme. Deshalb sollte vor der Fahrt geprüft werden, ob der konkrete Abfall am gewählten Hof angenommen wird und welche Menge zulässig ist.
Diese Lösung ist besonders sinnvoll, wenn nach einer Entrümpelung, Renovierung oder intensiven Gartenarbeit mehr Material anfällt, als in die regulären Behälter passt. Problemstoffe, Elektrogeräte, Bauschutt und andere Sonderfraktionen dürfen nicht einfach in die Restmülltonne gegeben werden; die jeweilige Annahmestelle muss zur Abfallart passen.
Oktober ist in Berlin klassische Laub- und Gartensaison, aber auch hier gibt es keinen stadtweit einheitlichen Abholtag. Die BSR beschreibt auf ihrer Seite Laub- und Gartenabfälle mehrere Wege.
Für Gartenbesitzer gibt es außerdem eine saisonal geleerte Laub- und Gartentonne. Deren konkrete Leerung richtet sich nach dem gebuchten Angebot und dem Standort, nicht nach einem allgemeinen Berliner Oktoberdatum.
Wichtig ist die Abgrenzung zur Straßenlaub-Sammlung: Wer für Gehweg oder Grundstück zuständig ist, hängt von der Straßen- und Flächenzuständigkeit ab. In sogenannten C-Straßen sind laut BSR häufig die Anlieger selbst für die Laubbeseitigung verantwortlich. Gartenabfälle dürfen nicht einfach auf öffentlichen Flächen abgeladen werden.
Für Sperrmüll gibt es ebenfalls keinen berlinweiten monatlichen Abholtag. Die offiziellen Optionen sind:
Gerade bei Kieztagen sollte der Termin kurz vor der Fahrt noch einmal geprüft werden. Die BSR weist ausdrücklich darauf hin, dass Standorte kurzfristig geändert werden können. Sperrmüll vor oder nach der Veranstaltungszeit am Platz abzustellen ist nicht erlaubt.
Der 3. Oktober fällt 2026 auf einen Samstag. In der derzeit veröffentlichten BSR-Feiertagsübersicht ist für Oktober keine gesonderte Verschiebungsserie aufgeführt. Das spricht gegen eine pauschale, wochenweite Feiertagsverschiebung nach dem Muster mancher Montags- oder Freitagsfeiertage. Trotzdem sollte daraus kein allgemeiner Satz wie „am 3. Oktober ändert sich in ganz Berlin nichts“ gemacht werden.
Der bessere Prüfmaßstab lautet: Zeigt der adressgenaue Kalender für die eigene Tonne denselben oder einen geänderten Termin? Da die BSR im Oktober ohnehin ihre Tourenplanung anpassen kann und Feiertagsregeln kurzfristig aktualisiert werden können, ist diese Einzelprüfung belastbarer als jede starre Liste.
Diese Zusammenfassung wurde anhand der offiziellen BSR- und Berlin.de-Informationen mit Stand 29. September 2026 erstellt. Sie kann keinen adressgenauen Kalender ersetzen. Besonders Tourenänderungen, Kieztag-Standorte, Annahmebedingungen und kurzfristige Feiertagsregeln können nach diesem Stand geändert werden. Wer die richtige Entscheidung für einen konkreten Haushalt treffen will, sollte deshalb immer die aktuelle Adresse und den zuständigen Entsorger prüfen.
Ein gutes Ergebnis ist erreicht, wenn am Ende drei Dinge eindeutig sind: welcher Entsorger zuständig ist, welcher Termin für die konkrete Adresse gilt und welcher offizielle Ersatzweg bei zusätzlichem oder nicht abgeholtem Abfall genutzt werden kann. Sobald einer dieser Punkte unklar bleibt, ist eine erneute Prüfung beim Entsorger sinnvoller als eine pauschale Berliner Datumsangabe.
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