Anne Menden und GZSZ: Ihre Rolle und Rückkehr 2026
Anne Menden spielt seit 2004 Emily bei GZSZ. Was ihre Rolle ausmacht und wie sie nach der Babypause 2026 in die Serie zurückkehrte.
Stand: 6. November 2026, 13:34 MEZ (UTC+01:00).
AT&S hat am 5. November für das erste Halbjahr 2026/27 kräftig höhere Umsätze und Gewinne gemeldet und den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt. Zugleich sank der operative Cashflow gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich, und der operative Free Cashflow war leicht negativ. Diese Kombination zeigt, warum Anleger neben Umsatz und EBITDA auch Kapitalbindung, Investitionen und Verschuldung prüfen sollten.
Im Halbjahr stieg der Umsatz auf 1.230,6 Millionen Euro, das EBITDA auf 409,0 Millionen Euro und der Periodengewinn auf 166,2 Millionen Euro. Für 2026/27 erwartet das Unternehmen weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzplus von 45 bis 55 Prozent und eine EBITDA-Marge von 32 bis 37 Prozent. Das ist die Unternehmensprognose, keine Garantie für das Jahresergebnis oder die Entwicklung des Aktienkurses.

Die folgende Übersicht vergleicht das erste Halbjahr 2026/27 mit dem Vorjahreszeitraum. AT&S meldete die Ergebnisse am 5. November. Die Umsatzveränderung ist sowohl zu tatsächlichen Wechselkursen als auch währungsbereinigt ausgewiesen; für den operativen Vergleich lohnt sich deshalb ein Blick auf beide Werte.
| Kennzahl | H1 2026/27 | H1 2025/26 | Einordnung |
|---|---|---|---|
| Umsatz | € 1.230,6 Mio. | € 846,3 Mio. | +45,4 %; währungsbereinigt +46 % |
| EBITDA | € 409,0 Mio. | € 174,7 Mio. | +134 % |
| EBITDA-Marge | 33,2 % | 20,6 % | Höhere operative Marge |
| EBIT | € 226,4 Mio. | € 0,0 Mio. | Deutlicher Anstieg |
| Periodengewinn | € 166,2 Mio. | € −63,5 Mio. | Rückkehr in die Gewinnzone |
| Operativer Cashflow | € 100,4 Mio. | € 209,4 Mio. | −52,1 % |
| Operativer Free Cashflow | € −11 Mio. | € 125 Mio. | Leicht negativ |
| ROCE | 17,7 % | 0,3 % | Höhere Kapitalrendite |
Die Daten stammen aus dem Halbjahresbericht 2026/27 von AT&S. Im zweiten Quartal allein erreichte der Umsatz 681,9 Millionen Euro, das EBITDA 244,0 Millionen Euro und der Gewinn je Aktie 3,05 Euro. Einzelne Quartale können jedoch durch Produktmix, Kapazitätsauslastung und Wechselkurse schwanken.
EBITDA beschreibt das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Es zeigt nicht, wie viel Geld nach Veränderung des Working Capitals, Investitionen, Zinszahlungen und sonstigen Mittelabflüssen tatsächlich verfügbar bleibt. Bei einem Hersteller mit großen Anlagen und langen Produktionsvorläufen ist diese Unterscheidung besonders wichtig.
AT&S erklärte den niedrigeren operativen Cashflow unter anderem mit höherem Working Capital infolge des Wachstums, höheren Sicherheitsbeständen und einem reduzierten internationalen Factoring-Programm. Der operative Free Cashflow lag bei minus 11 Millionen Euro, gegenüber plus 125 Millionen Euro im Vorjahr. Das Unternehmen schrieb, bei einem Factoring-Volumen wie im Vorjahr hätte dieser Wert ungefähr plus 120 Millionen Euro betragen. Diese Gegenrechnung ist eine Managementangabe und nicht der tatsächlich ausgewiesene Cashflow. Anleger können daher bei kommenden Berichten prüfen, ob die Lagerbestände und Forderungen im Verhältnis zum Umsatz wachsen und ob der Mittelzufluss die Investitionen wieder besser deckt.
Zum Ende September 2026 verfügte AT&S laut Halbjahresbericht über 827 Millionen Euro an liquiden Mitteln und 91 Millionen Euro an ungenutzten Kreditlinien. Das Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA der vergangenen zwölf Monate sank von 3,2 zum Geschäftsjahresende im März auf 2,0. Das Unternehmen führt die Verbesserung auf das höhere EBITDA bei weitgehend konstanter Nettoverschuldung zurück. Der Quotient ist also auch deshalb gesunken, weil sich die Ergebnisbasis erholt hat; er belegt für sich allein keine entsprechende Rückzahlung von Schulden.
Zusätzlich ist die Kapitalstruktur zu beachten: AT&S löste am 22. Oktober 2026 eine Hybridanleihe aus dem Jahr 2022 mit einem Nominalwert von 350 Millionen Euro ab und finanzierte dies nach Unternehmensangaben über eine neue Hybrid-Wandelanleihe. Der Kupon des neuen Instruments sei etwa halb so hoch wie jener der alten Anleihe. Eine Wandelanleihe kann bei einer Umwandlung die Zahl der Aktien erhöhen. Daher sollten Anleger neben Zinsaufwand und Fälligkeiten auch mögliche Verwässerung sowie die Entwicklung der Eigenkapitalquote beobachten. Die im September ausgewiesene Quote von 23,9 Prozent hätte sich nach der Rückzahlung laut Unternehmen auf 25,5 Prozent belaufen.
AT&S baut Kapazitäten aus, unter anderem am Standort Kulim in Malaysia. Das Unternehmen meldete, die Erweiterung und die auf langfristigen Kundenvereinbarungen beruhenden Kapazitätsprojekte lägen im Zeitplan. Für die Aktie bleibt entscheidend, ob neue Anlagen planmässig hochgefahren werden, die Auslastung erreicht wird und die Nachfrage die zusätzlichen Fixkosten trägt. Verzögerungen, technische Probleme oder schwächere Bestellungen könnten Umsatz, Marge und Kapitalrendite belasten.
Ein zweites Risiko ist die Kundenkonzentration. Im Geschäftsbericht 2025/26 bezifferte AT&S den Umsatzanteil seiner fünf größten Kunden zusammen auf 76 Prozent; die einzelnen Anteile lagen zwischen 3 und 31 Prozent. Langjährige Beziehungen können Planungssicherheit schaffen, gleichzeitig können reduzierte Bestellungen oder eine schwächere Ertragslage eines Großkunden spürbare Folgen haben. Der Geschäftsbericht 2025/26 nennt auch produktionsbezogene Risiken wie Engpässe bei Anlagen, Qualitätsprobleme bei niedriger Auslastung und Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten für bestimmte kundenspezifische Materialien.
Ein Kurs-Gewinn-Verhältnis kann bei AT&S je nach Betrachtungszeitraum wenig aussagekräftig sein: Im Geschäftsjahr 2025/26 wies das Unternehmen einen Verlust je Aktie von 1,11 Euro aus, während das erste Halbjahr 2026/27 wieder einen Gewinn je Aktie von 3,98 Euro brachte. Ein einzelnes starkes Halbjahr sollte nicht ungeprüft auf das Gesamtjahr hochgerechnet werden. Anleger können stattdessen verschiedene Szenarien für normalisierte Gewinne vergleichen und dabei auch EV/EBITDA, Nettoverschuldung, Kapitalbedarf und mögliche Verwässerung berücksichtigen. Diese Kennzahlen sind keine Kursziele.
AT&S wird an der Wiener Börse unter dem Symbol ATS gehandelt. Für die Einordnung sollten Anleger außerdem Unternehmensangaben zu währungsbereinigtem und ausgewiesenem Umsatz nebeneinanderstellen: Wechselkurse können die berichteten Euro-Werte verändern, obwohl sich die Absatzentwicklung anders darstellt. Börsenkurse und Bewertungsmultiplikatoren ändern sich laufend; hier wird deshalb kein aktueller Aktienkurs und kein fixes Kursziel angegeben.
Für eine eigene Beobachtungsliste bieten sich fünf Punkte an: ob der Gesamtjahresausblick von 45 bis 55 Prozent währungsbereinigtem Umsatzwachstum und 32 bis 37 Prozent EBITDA-Marge erreichbar bleibt; ob der operative Cashflow mit Umsatz und Gewinn Schritt hält; ob Investitionsausgaben und Anlaufkosten der neuen Kapazitäten planmässig bleiben; wie sich Nettoverschuldung, Zinslast und Eigenkapitalquote entwickeln; und ob sich die Abhängigkeit von den größten Kunden verändert. Die bestätigte Prognose ist ein überprüfbarer Unternehmensausblick, aber keine Zusage.
Wenn Nachfrage, Auslastung und Umsetzung stark bleiben und der Cashflow anzieht, kann sich die Ertragsverbesserung als nachhaltig erweisen. Falls Kundenbestellungen, Kapazitätsanläufe oder Mittelzufluss hinter den Annahmen zurückbleiben, wären Margen, Verschuldungskennzahlen und Bewertung neu zu beurteilen. Daraus lässt sich keine sichere Richtung für die Aktie ableiten.
Umsatz und EBITDA zeigen das Wachstum, aber der operative Cashflow und der Free Cashflow zeigen, wie viel davon tatsächlich als liquide Mittel ankommt.
Laut Geschäftsbericht 2025/26 entfielen 76 Prozent des Umsatzes auf die fünf größten Kunden. Sinkende Bestellungen eines Großkunden könnten die Geschäftsentwicklung daher deutlich beeinflussen.
Nein. Die Prognose von 45 bis 55 Prozent währungsbereinigtem Umsatzwachstum und einer EBITDA-Marge von 32 bis 37 Prozent ist eine Unternehmensplanung und hängt unter anderem von Nachfrage, Auslastung und Umsetzung ab.
Anne Menden spielt seit 2004 Emily bei GZSZ. Was ihre Rolle ausmacht und wie sie nach der Babypause 2026 in die Serie zurückkehrte.
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